
medium /alte kunst/metaorganismus-readymade/1991
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...Künstler und Naturwissenschaftler versuchen gleichermassen,Erscheinun-
gen in der Natur zu beschreiben und wiederzugeben.Bilder bieten dabei
die Möglichkeit, eigene Gedankenexperimente zu wagen, welche nicht
unbedingt den Anspruch auf Verifizierbarkeit stellen. Sie greifen neue
Fragestellungen auf und bieten Denkmodelle an.....Vernetzt man künstlerisches
und wissenschaftliches Denken,so wird auch vernetztes Betrachten möglich
und umgekehrt.Künstler undNaturwissenschaftler befreien sich auf diese Weise
aus dem jeweiligen Elfenbeinturm eingefahrener Arbeits- und Denkmuster.
In diesem Zusammenhang versuche ich, in meinen Bildern Wachstumsprozesse
und damit verbundene Musterbildungen in der Natur wiederzuspiegeln,
welche sich auf unterschiedlichen Raumzeitebenen in jeweils
anderer Form wiederholen.................................................................
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Sibylle Burr 1995
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.........was hat ein altes Polsterkissen mit Chromosomenstrukturen zu tun?
was ist der Unterschied zwischen einem DNS-Molekül und einem Künstler?
und: wer macht mit beim Sprung vom Elfenbeinturm ? Eine Biologin, auf gu-
tem Fusse mit den Debatten der theoretischen Physik, vertraut auch mit
den Strudeln der Chaostheorie, arbeitet parallesl als bildende Künstlerin.
Sie untersucht die Wirklichkeit mit dem doppelten Instrumentarium wissen
schaftlicher und künstlerischer Fragen: Woher stammen die Strukturen der
Materie ? Was bestimmt den Formvorrat der Natur ? Wie bilden sich Linien
wodurch entstehen Dreiecke und Kreise ?............................................
Indem Sibylle Burr ihre Gedanken und Arbeiten auf solche Fragen konzen
triert, überquert sie leichterhand die Grenzen allzu festgefügter Weltbilder.
Ironisch mischt sie scheinbar triviale Realitätssplitter in die grossen Rätsel
von Raum und Zeit - ein höchst wirksames Mittel gegen die Langeweile,
die von den Gralshütern der reinen Lehre ausströmt, in der Kunst
wie der Wissenschaft.......................................................................
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Andreas Langen 1995/ Wissenschaftsjournalist/ Fotograf
........................................... aus/ S.Burr/ on the origins of art production
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.............with best wishes for the continuation of your exploration into the
evolution of art and form.....................................................................
Rupert Sheldrake 1996 /Biochemiker /Autor
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........................die ausgestellten Werke zeigen sogenannte Elementarteilchen
readymades, DNAreadymades, Menschenreadymades bzw. Metaorganismusready
mades.Diese repräsentieren Muster und geometrische Körper, welche sich in
form sozialer Plastiken auf den verschiedenen Raumzeitebenen wieder und
wieder manisfestieren.Insofern treten sie fraktal,d.h. immer kleiner und grösser
werdend auf.Der sogenannte Zufall trägt dabei den Keim des Neuen
in sich....................................................................................................
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Dr. Andrea Wolter-Abele, Kunsthistorikerin,1996
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